3. Platz für EIR Team bei ROBOCOM 2018

 


ROBOCOM2018 – Sieg mit Feuerwerk!

Am Ende war es für die 16 Teams eindeutig, wer den spannenden und bei guter Stimmung stattfinden 11. Roboterwettbewerb der Westfälischen Hochschule für sich entscheiden sollte.

Im Jahr 2018 war das Interesse am Wettbewerb wieder erfreulich hoch. Den 16 per Los zugewiesenen Plätzen standen 26 Teams von 20 verschiedenen Schulen gegenüber.

Am Morgen des 15. Juni 2018 machten sich die Schülerinnen und Schüler von nah und fern (Düsseldorf, Schwerte, Xanten,…) mit Ihren selbstkonstruierten Robotern auf dem Weg zum Campus der Westfälischen Hochschule nach Gelsenkirchen, wo alle Teams motiviert und erwartungsfroh erschienen.

Die vom Roboter zu bezwingende zweigeteilte Aufgabe beinhaltet im ersten Teil das Verfolgen einer schwarzen Linie und im zweiten Teil das Anheben eines auf dem Parcours befindlichen Tennisballes auf einer Höhe von ≥50 cm. Im ersten der beiden Wertungsläufe hat bereits das Startteam mit einem als Förderband konstruierten Hebemechanismus die Aufgabenstellung bravourös gelöst. Dieser Leistung folgte ein weiteres Team in kürzerer Zeit, welches ebenfalls beide Aufgabenteile erfolgreich abarbeitete. Einige Teams hatten beim Greifen des Tennisballes Probleme oder der Lichtsensor hat beim Verfolgen der Linie Schwierigkeiten bereitet. Hieran sowie an weiteren Details wurde eifrig in der Pause getüftelt, bevor der zweite und letzte Wertungslauf anstand. Bei diesem Durchgang zeigten sich die Verbesserungen und die Roboter kamen bei geringeren Zeiten besser durch den Parcours. Das Siegerteam „maniac robofreaks“ überraschte letztlich alle! In sehr kurzer Zeit von 34,11 Sekunden  wurde die Linie verfolgt und der Ball auf das „Dach“ des vergleichsweise kleinen Roboters befördert. Und dann??? Auf einmal schossen der Ball und eine Feder einem Feuerwerk gleich aus dem Roboter. Der Ball flog deutlich über den zur Messung erstellten 50 cm Horizont und das Siegerteam sowie alle weiteren Teams hatten sichtlich viel Spaß.

Wir Organisatoren waren von den hochmotivierten und gut gelaunten Teams ebenso wie von den unverwechselbaren Eigenbauten (Holz, 3D-Druck, Mikrokontroller,…) begeistert – vielen Dank an alle Beteiligten!

Platzierungen 1-3:

  1. Platz: maniac robofreaks - Städtisches Gymnasium, Herten

    2. Platz: Ist da die Krosse Krabbe? - Richard von Weizsäcker Berufskolleg, Dülmen

    3. Platz: EIRobot - Ernst Immel Realschule, Marl

Preise 2018

  1. Preis: Arduino Lernpaket
  2. Preis: Solar-Powerbanks
  3. Preis: Kopfhörer

                                                                 Quelle: www.w-hs.de/robocom-2018/

 

   

EIR Film  

   

Schülerinnen und Schüler, die bereits in einer sozialen Einrichtung tätig sind, z.B. bei der Feuerwehr, beim THW, als Übungsleiter im Sportverein usw., können sich die Zeiten anrechnen lassen. Es genügt, wenn ein zuständiger Mitarbeiter der Einrichtung ihren Einsatz schriftlich bestätigt.

Die Teilnahme an dem sozialen Einsatz wird auf dem Abschlusszeugnis vermerkt. Eine Benotung und Bewertung erfolgt nicht. Wurde das soziale Praktikum schon in Klasse 9 absolviert, erhalten die Schülerinnen und Schüler das Zertifikat am Ende der Klasse 9 und können es den Bewerbungsunterlagen beilegen. Wir sind uns sicher, dass die Bescheinigung bei Arbeitsgebern positiv aufgenommen wird.

Wir haben dieses Projekt bei der Schulkonferenz ausgiebig diskutiert und schließlich mit großer Mehrheit verabschiedet. Wir möchten an unserer Schule den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zum sozialen Engagement bieten, damit sie neue Erfahrungen sammeln können. Soziales Engagement trägt nicht unerheblich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Untersuchungen zeigen: Wenn man als genau dieselbe Person mit denselben Fähigkeiten und derselben Ausbildung in einem dichten Netzwerk zwischenmenschlicher Kontakter arbeitet, ist man wesentlich leistungsfähiger. In anderen Ländern spricht man auch von convening power, die in sozialen Netzwerken entstehen kann.

Anstoß für das soziale Engagement war ein Zeitungsartikel in der lokalen Presse, in dem die prekäre Personalsituation in der Bücherei des ehemaligen Versöhnungszentrums in Lenkerbeck geschildert wurde. Da können doch unsere Schülerinnen und Schüler aushelfen- das war der erste Gedanke- und bei dieser Gelegenheit auch noch im Unterricht Gelerntes vertiefen- nach diesen Gelegenheiten sucht man immer.

Im Schuljahr 2008/2009 ist das Projekt gestartet. Für uns als Schule ist es weiterhin von Bedeutung, dass auch eine Vertiefung des fachlichen Lernens stattfindet. Wir bemühen uns, Schnittstellen zum Unterricht zu benennen und die Schülerinnen und Schüler lernen im Unterricht, Gelerntes in realen Problemkontexten anzuwenden. Beispiel: Schülerinnen und Schüler, die in einer Bibliothek arbeiten und in der Schule das Fach Informatik haben, finden hier die Gelegenheit, eine elektronische Datenbank zu modellieren. Schülerinnen und Schüler mit künstlerischen und musikalischen Ambitionen können ihre Fähigkeiten in anderen sozialen Kontexten einbringen.

   

Termine

15.10.-
27.10.
Herbstferien 2018
   
   
   
   
   

 

   
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