Ein Hauch von fernöstlicher Exotik 

Konnichiwa! Mittlerweile hat sich schon weit herumgesprochen, was „Guten Tag“ auf Japanisch heißt. Das und viel mehr können die Schüler in der Japanisch-AG lernen, die seit Februar 2018 unter der Leitung von Frau Büttner stattfindet. 

Mit etwa 15 Schülerinnen und Schülern, die entweder schon vorher mit Manga und Anime zu tun hatten oder sich einfach so für einen seltenen Einblick in die fremde Kultur interessieren, beschäftigen wir uns in der AG mit allem, was man über ein fremdes Land wissen muss: Die japanische Kultur mit Essen, Alltag und Denkweisen der Japaner spielt dabei eine ebenso große Rolle wie das Erlernen der Sprache und der besonders aufwändigen Schrift. Die Mühe lohnt sich aber, denn schon nach wenigen Sitzungen kann man erste Wörter in den bildhübschen Schriftzeichen formen.

Weil die Sprache auch gar nicht so schwer ist, wie man vielleicht denkt, können die Schüler auch schon viel über sich erzählen. So exotisch ist Unterricht selten!

 

   

EIR Film  

   

Schülerinnen und Schüler, die bereits in einer sozialen Einrichtung tätig sind, z.B. bei der Feuerwehr, beim THW, als Übungsleiter im Sportverein usw., können sich die Zeiten anrechnen lassen. Es genügt, wenn ein zuständiger Mitarbeiter der Einrichtung ihren Einsatz schriftlich bestätigt.

Die Teilnahme an dem sozialen Einsatz wird auf dem Abschlusszeugnis vermerkt. Eine Benotung und Bewertung erfolgt nicht. Wurde das soziale Praktikum schon in Klasse 9 absolviert, erhalten die Schülerinnen und Schüler das Zertifikat am Ende der Klasse 9 und können es den Bewerbungsunterlagen beilegen. Wir sind uns sicher, dass die Bescheinigung bei Arbeitsgebern positiv aufgenommen wird.

Wir haben dieses Projekt bei der Schulkonferenz ausgiebig diskutiert und schließlich mit großer Mehrheit verabschiedet. Wir möchten an unserer Schule den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zum sozialen Engagement bieten, damit sie neue Erfahrungen sammeln können. Soziales Engagement trägt nicht unerheblich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Untersuchungen zeigen: Wenn man als genau dieselbe Person mit denselben Fähigkeiten und derselben Ausbildung in einem dichten Netzwerk zwischenmenschlicher Kontakter arbeitet, ist man wesentlich leistungsfähiger. In anderen Ländern spricht man auch von convening power, die in sozialen Netzwerken entstehen kann.

Anstoß für das soziale Engagement war ein Zeitungsartikel in der lokalen Presse, in dem die prekäre Personalsituation in der Bücherei des ehemaligen Versöhnungszentrums in Lenkerbeck geschildert wurde. Da können doch unsere Schülerinnen und Schüler aushelfen- das war der erste Gedanke- und bei dieser Gelegenheit auch noch im Unterricht Gelerntes vertiefen- nach diesen Gelegenheiten sucht man immer.

Im Schuljahr 2008/2009 ist das Projekt gestartet. Für uns als Schule ist es weiterhin von Bedeutung, dass auch eine Vertiefung des fachlichen Lernens stattfindet. Wir bemühen uns, Schnittstellen zum Unterricht zu benennen und die Schülerinnen und Schüler lernen im Unterricht, Gelerntes in realen Problemkontexten anzuwenden. Beispiel: Schülerinnen und Schüler, die in einer Bibliothek arbeiten und in der Schule das Fach Informatik haben, finden hier die Gelegenheit, eine elektronische Datenbank zu modellieren. Schülerinnen und Schüler mit künstlerischen und musikalischen Ambitionen können ihre Fähigkeiten in anderen sozialen Kontexten einbringen.

   

Termine

 16.04. Erprobungs-
stufenkonferenz
Stufe 5
17.04. Erprobungs-
stufenkonferenz
Stufe 6
 18.04. -
 20.04.
Tage religiöser
Orientierung
Stufe 9
26.04. Girl´s Day/
Boy´s Day
30.04. Elternsprechtag

 

   
Anzahl Beitragshäufigkeit
31307
   
© Ernst Immel Realschule in Marl